Erhöhte Produktivität durch effizientes Chip-Management
Die Maschinenschraubengewindebohrer verfügen über eine hochentwickelte Spanabfuhrtechnologie, die die Produktivität erheblich steigert, indem sie betriebliche Unterbrechungen verhindert, die durch Spanansammlung während des Gewindeschneidens verursacht werden. Die in diese Werkzeuge integrierte Nutgeometrie schafft Kanäle, die Metallspäne aktiv aus der Schneidzone ableiten, während sich das Gewinde bildet, und so stets freien Zugang für die Schneidkanten gewährleisten, damit diese kontinuierlich frisches Material bearbeiten können. Diese Fähigkeit zur Spanbewältigung gewinnt zunehmend an Bedeutung beim Gewindeschneiden tiefer Bohrungen oder bei der Bearbeitung von Werkstoffen, die lange, fadenförmige Späne statt kurzer, handhabbarer Bruchstücke erzeugen. Ohne wirksame Spanabfuhr verstopfen Späne die Nuten und Sacklochböden, wodurch Druck entsteht, der zu Brüchen der Gewindebohrer, Beschädigungen der Gewinde oder gar zum Zwang führt, den Betrieb für eine manuelle Spanentfernung zu unterbrechen. Der Maschinenschraubengewindebohrer begegnet diesen Herausforderungen durch Nutgeometrien, die speziell auf bestimmte Werkstoffe und Anwendungen optimiert sind; dazu zählen gerade Nuten für Durchgangsbohrungen, spiralförmige Nuten, die Späne nach oben aus Sacklöchern herausziehen, sowie spiralspitze Ausführungen, die Späne vor dem Gewindebohrer in den Lochboden schieben. Die Auswahl der geeigneten Nutkonfiguration für Ihre Anwendung beseitigt spanbedingte Unterbrechungen, die den Produktionsfluss stören und die Auslastungsrate der Maschinen senken. Die Produktivitätsgewinne gehen über die reine Vermeidung von Stillständen hinaus: Eine effiziente Spanabfuhr ermöglicht höhere Schnittgeschwindigkeiten, ohne die Gewindequalität oder die Standzeit des Werkzeugs zu beeinträchtigen. Sie können die Spindeldrehzahlen innerhalb der empfohlenen Grenzwerte erhöhen, wodurch jede Gewindebohrung schneller abgeschlossen wird und die Durchsatzleistung pro Schicht vervielfacht wird. Auch die thermische Entlastung durch eine ordnungsgemäße Spanentfernung trägt zur Produktivitätssteigerung bei, da abgeführte Späne Wärme aus der Schneidzone entfernen, anstatt eine Temperaturerhöhung zuzulassen, die den Werkzeugverschleiß beschleunigt und die Oberflächenqualität der Gewinde verschlechtert. Schneidflüssigkeit erreicht die aktiven Bearbeitungsflächen wirksamer, wenn Späne den Flüssigkeitsstrom nicht behindern – dies verbessert die Schmierung und Kühlung und gewährleistet optimale Schnittbedingungen auch bei langen Serienfertigungen. Fertigungsprozesse weisen weniger unerwartete Werkzeugausfälle auf, da spanbedingte Spannungskonzentrationen eliminiert werden; dadurch ergibt sich eine vorhersehbare Werkzeugstandzeit, die geplante Wartungsintervalle unterstützt – statt auf reaktive Maßnahmen nach dem Bruch eines Gewindebohrers angewiesen zu sein. Die Zeitersparnis durch Vermeidung von Gewindebohrerauszügen, Reparaturen von Bohrungen sowie Ausschuss von Werkstücken summiert sich bei größeren Produktionsmengen beträchtlich und verbessert direkt Ihre Gewinnspanne, ohne die Einhaltung der Liefertermine zu gefährden.