Erhöhte Produktivität durch fortschrittliche Bearbeitungsfunktionen
Die Hartmetall-Gewindefräser ermöglichen Produktivitätssteigerungen, die sich unmittelbar auf die Fertigungseffizienz, die Reduzierung der Zykluszeit und den Wettbewerbsvorteil in heutigen anspruchsvollen Produktionsumgebungen auswirken. Moderne CNC-Bearbeitungszentren mit Gewindefräsfunktion bearbeiten Gewinde deutlich schneller als herkömmliche Gewindebohrvorgänge – insbesondere bei der Erstellung von Gewinden mit größerem Durchmesser oder bei der Verarbeitung schwieriger Werkstoffe, die die Gewindebohrgeschwindigkeit verlangsamen. Die kontinuierliche Schnittbewegung eliminiert die Rücklaufzyklen, die bei Gewindebohrvorgängen erforderlich sind, bei denen die Spindel anhalten, ihre Drehrichtung umkehren muss, um Späne zu brechen, und anschließend wieder in Vorwärtsdrehung übergeht – ein Vorgang, der während des gesamten Gewindeerstellungsprozesses wiederholt durchgeführt werden muss. Diese unterbrechungsfreie Schnittbewegung reduziert die nicht-produktive Zeit und ermöglicht die Durchführung der Gewindeerstellung in einem einzigen, kontinuierlichen Werkzeugweg, wodurch die Maschinenauslastung und die Durchsatzleistung optimiert werden. Fertigungsstätten erzielen bemerkenswerte Zeiteinsparungen durch die Möglichkeit, mehrere Gewindegrößen ohne Werkzeugwechsel herzustellen, da Programmieranpassungen die manuelle Intervention ersetzen, die beim Wechseln der Gewindebohrer bei Änderungen der Gewindespezifikationen zwischen Bearbeitungsschritten oder Produktionschargen erforderlich wäre. Die Technologie ermöglicht gleichzeitig das Grob- und Feingewindeschneiden in einem einzigen Arbeitsgang, wodurch mehrere Bearbeitungsdurchgänge entfallen und die Zykluszeiten im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren – die separate Grob- und Feingewindebohrer erfordern – weiter verkürzt werden. Produktionsplaner profitieren von einer vereinfachten Terminplanung, da Gewindefräsvorgänge nahtlos in vollständige Bearbeitungsprogramme integriert werden können, sodass die Gewindeerstellung als Teil eines kontinuierlichen Teilebearbeitungsprozesses erfolgt, anstatt dass dafür spezielle Gewindebearbeitungsstationen oder sekundäre Bearbeitungsschritte erforderlich wären. Die robuste Schnittwirkung bewältigt auch unterbrochene Gewinde problemlos und gewährleistet so eine konstante Produktivität bei der Bearbeitung von Komponenten mit Querbohrungen, Nuten oder anderen unterbrechenden Merkmalen, die bei Gewindebohrvorgängen langsame, vorsichtige Vorschübe oder spezielle Gewindebohrer für unterbrochene Gewinde erfordern würden. Hersteller, die mit exotischen Werkstoffen wie Titanlegierungen, starrhärtbaren Edelstählen und nickelbasierten Hochtemperaturlegierungen arbeiten, erhalten praktikable Gewindeerstellungslösungen, die angemessene Zykluszeiten gewährleisten, während das Gewindebohren dieser Werkstoffe häufig aufgrund extremer Werkzeugverschleißerscheinungen oder häufiger Brüche unpraktikabel ist. Die effiziente Spanabfuhr, die der helikalen Fräsung inhärent ist, erzeugt kurze, gut handhabbare Späne, die sich mühelos aus der Schnittzone entfernen lassen und so Spansackungen verhindern, die bei Gewindebohrvorgängen die Produktion unterbrechen und Gewinde beschädigen können. Qualitätsverbesserungen tragen zur Gesamtproduktivität bei, indem sie Nacharbeit, Ausschuss und Prüfzeiten reduzieren: Die hervorragende Gewindequalität der Hartmetall-Gewindefräser minimiert Fehler und maßliche Schwankungen. Bediener arbeiten effizienter, ohne ständig die Gefahr eines Gewindebohrerbruchs befürchten zu müssen; dies gewährleistet einen gleichmäßigen Produktionsfluss und senkt Stresslevel, die sich sonst negativ auf die gesamte Fertigungsleistung auswirken würden. Die Technologie ermöglicht zudem „Lights-out“-Fertigungsstrategien für Gewindeerstellungsprozesse, da die vorhersehbare Leistungsfähigkeit und die Eliminierung des Risikos von Gewindebohrerbrüchen einen unbemannten Betrieb während längerer Produktionsläufe oder Nachtschichten zulassen.